Fragen+Antworten - Technologie

Cyberknife Radiochirurgie ist eine hoch präzise, schmerzlose, robotergesteuerte Präzisionsbestrahlung, die in bestimmten Fällen als Alternative oder Ergänzung zu einem offenen chirurgischen Eingriff durchgeführt werden kann.

Viele hochenergetische Strahlen werden von außen auf ein Ziel innerhalb des Körpers fokussiert, um dort ihre tumorzerstörende Wirkung zu entfalten. Jeder einzelne Strahl kann keine Schädigung bewirken, aber die Bündelung aller Strahlen im Zielpunkt führt zu einer Zerstörung des Tumorgewebes unter Schonung der umliegenden gesunden Strukturen.

Das Cyberknife System beruht auf radiochirurgischen Prinzipien, die seit 30 Jahren ihre klinische Anwendung finden. Rund 200.000 Patienten sind weltweit schon mit der Cyberknife-Technologie behandelt worden. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien wurde in internationalen medizinischen Fachblättern veröffentlicht. Das Münchner Zentrum ist das erste Cyberknife Zentrum in Deutschland und verfügt europaweit über die größte medizinische Erfahrung.

Anonymer Nutzer
Am 23. Mai 2017 um 22:15
Von Anonymer Nutzer
Ich habe Prostatakrebs und bei meiner Prostataoperation wurden die Samenbläschen nicht mit entfernt. Jetzt zeigt ein PSMA PET/CT, das ein Samenbläschen befallen ist.

Ein Strahlentherapeut mit einem IMRT Gerät sagte mir, er könne das Samenbläschen nicht bestrahlen. Dies würde sich wie die Prostata bewegen und ohne Goldmarker könne er daher nicht bestrahlen. Da keine Prostata mehr da sei könne er auch keine Goldmarker setzen.

Könnte das Samenbläschen mit CyberKnife bestrahlt werden ohne Goldmarker?
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 24. Mai 2017 um 13:39
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Ggf. kann man einen Marker in die Samenblasen über unserer kooperierende Urologen legen. Auch CK braucht einen Marker, damit ist dann eine millimetergenaue Behandlung möglich. In Einzelfällen wurde diese Behandlung bei uns erfolgrteich durchgeführt.

MFG, AM

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Anonymer Nutzer
Am 17. Oktober 2016 um 14:41
Von Anonymer Nutzer
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Optikusscheidenmeningeom mit Ausdehnung in den Orbitaltrichter. am rechten Auge. Im Sommer 2016 wurde dieser Tumor in der Uniklinik Erlangen stereothaktisch in 29 Sitzungen bestrahlt. Danach hatte der Tumor noch eine Größe von 1,4 auf 1,2 cm. Seither ist der Tumor aber wohl geschwollen und ich muss ständig Cortison nehmen, um die verbliebene Sehfähigkeit von 40 bis 60% auf diesem Auge zu erhalten.
Frage: Macht eine weitere Bestrahlung mit dem Cyberknife Sinn? Ist hier das Ziel, den Tumor zu zerstören? Denn bei der stereotaktischen Bestrahlung bestand laut Aussage der behandelnden Ärzte nur das Ziel, das Wachstum des Tumors zum Stillstand zu bringen. Nur in wenigen Fällen fände hier ein Rückbau des Tumors statt.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Andrera Gierz
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 17. Oktober 2016 um 16:17
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrte Frau Gierz,

eine zusätzliche Behandlung mit Cyberknife ist nach der Bestrahlung in Erlangen leider nicht mehr möglich.

Trotzdem alles Gute für den weteren Weg,

mfg, AM
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Anonymer Nutzer
Am 09. August 2015 um 21:07
Von Anonymer Nutzer
Sehr geehrter Prof. Dr. med. Alexander Muacevic,

2007 wurde bei mir nach Gleichgewichtsbeschwerden, ein linksseitiges Akustikusneurinom festgestellt, dessen Wachstum seitdem mit Hilfe von MRT Untersuchungen überwacht wurde.
Inzwischen ist eine starke Beeinträchtigung des Höhrens auf dem linken Ohr eingetreten. Nach der letzten MRT Untersuchung im Juni 2015 ist eine Größe im extrkanaliklären Tumorbereich von 10 mm Durchmesser gemessen worden. Der gesammte extra-/intrakanalikuläre Durchmesser bis in den Fundus beträgt 19 mm. Der Tumor liegt noch ohne lokale Raumforderung in Subarachnoidalraum. (Angaben aus Arztberichten übernommen)
Da deshalb eine Behandlung nötig ist habe ich mich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten dafür beschäftigt. Eine OP möchte bzw. muss ich nicht vornehmen lassen und werde mich deshalb für eine Strahlentherapie entscheiden.
Nun stehe ich vor der Frage: "Gamma-knife" oder "Cyber-knife".
Können Sie mir die "Treffsicherheit" beider Verfahren gegenüberstellen?
Was geschieht wenn der Patient sich während der Behandlung mit dem "Cyber-knife" "bewegt"?
Vielen Dank und mit besten Grüßen.
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 10. August 2015 um 08:40
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrte Frau AF,

bei Cyberknife wird eine thermoplastische Maske angelegt unter der man sich etwas bewegen kann. Diese Bewegung wird permanent von dem Roboter im Submillimeter Bereich ausgeglichen. Falls sie sich über der Korrektionsschwelle bewegen (was kaum möglich ist) schaltet das System automatisch ab und fährt die größere Korrektur über den Tisch nach. Über die Genauigkeit müssen Sie sich überhaupt keine Sorgen machen, die Systemgenauigkeit liegt bei uns bei 0.4 mm.

Ich hoffe Ihnen damit geholfen zu haben.

MFG, AM

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Anonymer Nutzer
Am 30. Juli 2015 um 23:19
Von Anonymer Nutzer
Sehr geehrter Herr Prof. Muacevic,
durch Ihre informativen Seiten und andere Quellen habe ich mich über eine Cyber-Knife Behandlung informiert. Ich habe wenige und kleine Lungenmetastasen.
Dazu 2 Fragen:
1. Was ist die kleinste behandelbare Grösse in mm?
2. Gibt es auch andere Methoden als den Goldmarker, um einen Marker zu setzen, wenn ja welche?
Vielen Dank für die Beantwortung und freundliche Grüsse !
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 31. Juli 2015 um 08:30
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrter Herr HO,

für mehrere kleine Lungenherde ist die CK Methode eher nicht geeignet. Eine Mindestgröße gibt es nicht, aber unter 1.5 cm ist ein Marker erforderlich.

MFG, AM
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Tim L.
Am 22. April 2015 um 19:42
Von Tim L.
Guten Tag

meine Frage währe wie/mit welcher Methode das Cyber knife die bewegung des Körpers verfolgt? Gibt es da einen Chip oder wird die bewegung vorher gespeichert?
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 23. April 2015 um 07:57
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrter Herr MH,

das wird hier beschrieben: http://www.cyber-knife.net/de/behandlung/technologie.html


MFG, AM
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Anonymer Nutzer
Am 05. Februar 2015 um 14:35
Von Anonymer Nutzer
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Prostatakarzinom : cT1c Gl. 3+3=6
Ich habe eine Frage zur Technologie : sie verwenden ebenso Photonenbestrahlung wie z.B. bei der Tomotherapie. Sie verwenden aber wesentlich höhere Dosen, darum viel weniger Sitzungen. Diese höheren Dosen schädigen doch auf ihrem Weg durch den Körper überall auch das gesunde Gewebe. Um diesen Effekt abzumildern senden sie viele Strahlen mit weniger Dosis. Diese Strahlen werden dann beim Tumor gebündelt um ihre Wirksamkeit zu entfalten. Bei der Tomotherapie wird das doch genauso gemacht, nur mit geringerer Dosis, darum die vielen Sitzungen (34). Ich verstehe nicht den Unterschied. Wieso kann man bei Ihnen mit viel höherer Dosis arbeiten ?

Mfg
O. Fürnkäs
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 05. Februar 2015 um 16:26
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrter Herr Fürnkäs,

der wesentliche Unterschied zur Tomotherapie ist, dass bei Cyberknife der Tumor währen der Behandlung 'getrackt' werden kann. Das bedeutet der Roboterkopf bewegt sich mit der Prostatabewegung (die erheblich sein kann) mit. Dadurch kann die Prostata viel genauer getroffen werden und es sind nur minimale Sicherheitssäume erforderlich, die die Normalgewebsbelastung deutlich reduzieren. Somit ist eine Behandlung in viel weniger Sitzungen möglich. Die ca. 150 Einstrahlungen bündeln sich alle im Prostatagewebe und ermöglichen damit eine maximale Dosiskonzentration. Die Dosis kommt also da an wo sie auch gebraucht wird. Jeder einzelne Strahl ist so schwach, dass er auf seinem Weg zur Prostata keine schädlichen Wirkungen erzielen kann.

Gerne können wir weitere Details in unserer Sprechstunde persönlich besprechen.

Mit freundlichen Grüßen,

AM
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Anonymer Nutzer
Am 26. November 2013 um 20:21
Von Anonymer Nutzer
Hallo, ich habe eine Metastase im Gehirn, die laut meinem Chirurgen auch operiebar ist, allerdings würde er im Augenblick zu Cyper Knife raten und ich habe auch schon einen Termin am Montag in Mailand. Ich würde aber gerne vorher von Ihnen wissen, ob es möglich ist, im Bedarfsfall, an einer anderen Stelle im Gehirn die nicht operierbar wäre, eine erneute Behandlung durchzuführen. Da diese schon die dritte Metastase ist bin ich etwas beunruhigt und würe mir sonst diese Möglichkeit ( falls es nur einmal möglich wäre ) vielleicht aufsparen...vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort... mit freundlichen Grüßen aus Italien Ralf
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 27. November 2013 um 08:27
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Voraussichtlich ja, wenn Sie sich in Mailand behandeln lassen, sollten sie das allerdings mit den dortigen Kollegen diskutieren.

MFG
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Anonymer Nutzer
Am 24. November 2013 um 12:46
Von Anonymer Nutzer
Sehr geehrter Herr Muacevic,
Z.n. operativer Entfernung eines abd. vizeralen WT Sarkoms vor 3 Jahren. Kein Lokalrezidiv, keine weiteren Metastasen od. LK Befall in allen auch aktuellen bildgebenden Kontrollen, jedoch seit ca. 10 Monaten insgesamt 7 pulmonale Meta., wobei eine operativ zur histologischen Diagnosesicherung vor ca 8 Monaten entfernt wurde.
Jetzt insgesamt 3 Meta re und 3 Meta li mit einer Grösse von 4 -max 11 mm Durchmesser nach ausgangs 2 bis 6 mm vor 10 Monaten. Isolierte Lage und bildgebend gut visualisierbare Position der Einzelherde. Reizlose stationäre pulmonale Narbe nach totaler Probeexcision der einen Meta vor 8 Monaten. Männlicher Patient in gutem allg. Zustand und einem Alter von ca. 55 Jahren.
Stereotaktische Radiatio mit Linac bei Ereichen einer durchschnittlichen Grösse von mindestens 1 cm in Vorbereitung.
Gibt die Cyberknife Methode Vorteile
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar
Mit freundlichen Grüssen
V.
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 25. November 2013 um 14:56
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
In dieser Situation mit multiplen Lebermetastasen sehen wir leider keine gute radiochirurgische Indikation.

Alles Gute für die weitere Behandlung.
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Anonymer Nutzer
Am 12. Dezember 2011 um 08:28
Von Anonymer Nutzer
Guten Morgen, können Sie mir bitte den Unterschied zwischen Cyber-Knife und Gamma-Knife
erklären.

Meine KKH will meine TRigeminusneuralgie nicht übernehmen, a b e r ich lasse doch
nicht mein Stammhirn öffnen, wenn es diese Methode gibt. Nun habe ich mich bisher
nur über Gamma-Knife belesen, und bin jetzt auf Ihre Seite gekommen.

Ich nehme seit 12 Jahren starke Schmerztabl. und als Antwort bekam ich von der KKH
d a s ist lebenseinschränkend aber ncht lebensbedrohlich. Ich glaube diese MDK weiss
nicht was sie schreibt!

Grße aus Berlin
Dr. med. Alexander Muacevic
Am 12. Dezember 2011 um 17:19
Von Dr. med. Alexander Muacevic
Cyberknife ist die moderne Weiterentwicklung der Gamma Knife Technik. Trigeminusneuralgie kann prinzipiell mit beiden Systemen behandelt werden, bei der Cyberknife Methode entfällt der am Kopf fixierte Rahmen und wir durch ein bildgeführtes Kamerasystem ersetzt. Mit der KKH Allianz haben wir vertragliche Vereinbarungen. Die genaue Indikationsstellung muss müsste im persönlichen Gespräch mit aktuenne MRT Befunden diskutiert werden.

MFG,

A. Muacevic
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