Fragen+Antworten - Behandlungsindikationen

Mit dem Cyberknife System sind alle Tumore behandelbar, welche die relativ strengen Indikationskriterien für die Radiochirurgie erfüllen.

Sie dürfen z.B. nicht zu groß sein und müssen klare Grenzen aufweisen. Sind diese Vorraussetzungen erfüllt, kann die Cyberknife Technologie als Alternative zu einem operativen Eingriff oder einer mehrwöchigen Strahlentherapie eingesetzt werden.

Eine Übersicht über die Erkrankungen, die sich typischerweise gut für eine Cyberknife-Therapie eignen, finden Sie hier.

tandy070811
Am 03. März 2018 um 22:31
Von tandy070811
Hallo,
bei meiner Mutter wurden 5 Grosshirnmetastasen festgestellt. Die Grösste misst 1,0x1,8cm, alle anderen sind deutlich kleiner.
Wäre bei Ihr eine Cyberknife Therapie möglich?
Über eine Rückanwort würde ich mich sehr freuen.
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 05. März 2018 um 09:20
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Das sollte gut möglich sein, gerne können Sei uns die aktuellen MRT Bilder für eine genaue Beurteilung zukommen lassen.

MFG, AM
tandy070811
Am 12. März 2018 um 15:54
Von tandy070811
Schade das uns die Chance der Cyberknife Therapie verwehrt wird und die Ganzhirnbestrahlung empfohlen wurde.
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Anonymer Nutzer
Am 14. Februar 2018 um 08:07
Von Anonymer Nutzer
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe bereits von ihren guten Erfahrungen bei Akustikusneurinomen gehört und möchte nun fragen ob ihre Therapie auch bei größeren zystisch degenerativen Neurinomen im Beckenbereich eingesetzt werden kann.

Vielen Dank im Voraus
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 14. Februar 2018 um 10:11
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrte Frau A,

das kann nur anhand der aktuellen MRT Bilder beurteilt werden, gerne können Sie uns diese für eine erste Beurteilung zukommen lassen.

MFG, AM
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Anonymer Nutzer
Am 07. Februar 2018 um 11:52
Von Anonymer Nutzer
Guten Tag,

bei einem MRT wegen Bandscheiben Problemen im Lendenwirbel-Bereich wurde festgestellt das in Höhe der Grundplatte L3 ein intraspinal intradural T2 eine leicht inhomogene bis etwa 1,5x1,2x1,1 cm große leicht signalverminderte zentral signalreiche Struktur mit kräftiger Kontrastmittelaufnahme dargestellt, der Befund spricht in erster Linie für einen intraspinalen Schwannom.

Ist so ein Schwankem mit Ihrer Bestrahlung ohne Probleme entfernbar.
Bezahlt die AOK Saarland/Rheinl.-Pfalz die kosten der Behandlung.

Ich kann ihnen gerne weitere Krankenakten zur Verfügung stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Elberskirch
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 07. Februar 2018 um 13:58
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Intraspinale Schwannome können mit Cyberknife behandelt werden, allerdings scheint die Raumforderung in Ihrem Fall mit 2 cm schon relativ groß zu sein. Ich würde Ihnen empfehlen zunächst mit einem Neurochirurgen vor Ort zu sprechen um die operativen Möglichkeiten abzuklären.

MFG, AM
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Anonymer Nutzer
Am 31. Januar 2018 um 06:59
Von Anonymer Nutzer
Sehr verehrte Damen und Herren,
bei meinem Mann wurde eine 20mm x10mm glattrandige runde Gewebsverdichtung im oberen linken Lungenlappen,
In Herznähe und für eine Histologie schwer erreichbare,
Gewebsverdichtung befundet.
Käme das Cyberknifing für uns in Frage?
Mit herzlichem Dank für Ihre Antwort,
Michele Marian





Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 31. Januar 2018 um 12:45
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Ohne klare Diagnose können wir leider nicht behandeln. Bildgebend kann nicht aussreichend sicher gesagt werden um was für eine Raumforderung es sich bei Ihrem Mann handelt.

MFG, AM
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Anonymer Nutzer
Am 23. Dezember 2017 um 10:35
Von Anonymer Nutzer
Anfang Oktober 2017 wurde bei mir ein Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom im bereich des Halses mit Kontakt zu Nervenbahnen festgestellt. Zur Zeit wird mit Chemotherapie nach Rituximab-Chop 14 GSCF-Protokoll behandelt.
Lassen sich nach der Behandlung eventuelle Reste, zur Vermeidung einer Strahlentherapie, mit ihrer Methode behandeln.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 23. Dezember 2017 um 12:23
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Leider nicht, hier sollte im Zweifel konventionell bestrahlt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

AM
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MN
Am 21. November 2017 um 14:47
Von MN
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Muacevic,

eine Frage, kann bei Ihnen ein Resttumor eines Vestibularis-Schwannoms (aktuell 8*7*6 mm angrenzend an Stammhirn; keine Kompression) sowie ca. 5 mm am Fazialis-Nerv behandelt werden? OP war im März.

Zahlt die Continentale PKV?

Vielen Dank im Voraus.
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 22. November 2017 um 08:12
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrter Herr MN,

Die von Ihnen beschriebenen Situation sollte gut mit Cyberknife behandelbar sein. Mit ihrer Krankenkasse gibt es hier keine Probleme.

Mit freundlichen Grüßen, AM
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SM
Am 19. November 2017 um 11:51
Von SM
Hallo,
ich, nun 37 Jahre alt, hatte im Februar einen ersten epileptischen Anfall. Dieser ohne Vorankündigung.
Damit wurde im Nachgang ein Tumor in meinem Kopf entdeckt. Dann bekam ich ein Medikament, nach 6 Wochen zur Untersuchung ein MRT, dies stellte keine Veränderung des Tumors dar. Eine Woche darauf jedoch über ein Wochenende vermehrt Anfälle. Die (nun mehrere) Medikamente wurden erhöht. Seitdem kein Anfall
Ende Mai gab es dann von einem Klinikum eine OP.
Hieraus stellte sich ein Gangliogliom, CD3-4 positiv, BRAF-V 600 E- mutiert (WHO°I) heraus.
Ist gegen diesem Tumor ein Vorgang durch Sie möglich? Bei generellem ja, kann ich natürlich MRT Bilder auf CD und Kopien der Arztberichte schicken.
Wäre schön etwas zu hören, ich hatte schon eine Nachricht geschickt, aber evtl. wurde die nicht richtig übertragen!
Danke vorab
SM
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 20. November 2017 um 17:02
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrter Herr SM,

Sie schreiben dass sie an dem Hirntumor operiert wurden, oder hat es sich lediglich um eine Biopsie gehandelt? In jedem Falle sollte man diese Tumore operativ komplett entfernen, weil dadurch auch die Epilepsieneigung behandelt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen, AM
SM
Am 08. Dezember 2017 um 11:02
Von SM
Hallo AM,
zunächst Danke für die nun erhaltene Antwort hier.
Sorry, ich dachte ich hätte auch ne e-Mail erhalten, somit leider erst jetzt meine Antwort.
Nach meinen Informationen wurde bei der Biopsie diese erweitert und das entfernt, was möglich war. Eine komplette Entfernung mit OP sollte angeblich zu gefährlich sein.
Somit weiter bestehen bleiben und immer wieder kontrolliert werden.
Ich kann gerne mal meine Arztbefunde und die beiden MRT Bilder Ihnen zuschicken, so dass es genauer betrachtet werden kann!
Meine Krankenkasse ist die ikkClassic, haben Sie mit Patienten, die dort versichert sind schon mal zu tun gehabt, oder soll/muss ich diese anfragen.
Vielen Dank schonmal vorab und ich hoffe gute vorweihnachtliche Zeit für sie und die KollegenInnen.
SM
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Anonymer Nutzer
Am 19. November 2017 um 07:23
Von Anonymer Nutzer
Habe ein sarkomatöses Karzinom der Lunge 2,2*2,2*2,7 cm suprahilär linksseitig mit hilärer Lymphadenopathie linksseitig plus Metastasen auf beiden Nebennieren und Nodulationen im Unterbauch. Könnten diese bei Ihnen behandelt werden? DANKE!
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 20. November 2017 um 17:04
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrte Frau ML,

aufgrund der multiplen Befunde können wir Ihnen leider keine lokale radiochirurgische Therapie anbieten.

Trotzdem alles Gute für die weiteren Behandlungsschritte.


Mit freundlichen Grüßen, AM
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Anonymer Nutzer
Am 08. November 2017 um 09:33
Von Anonymer Nutzer
Guten Tag,
in 2011 wurde ein Rektumkarzinom diagnostiziert und bei Erhalt des Rektums entfernt. In 2012 wurde eine kleine Lebermetastase entfernt. Dann wurde in 2016 eine Metastase im Bereich des kleinen Beckens ohne Knochenbefall entdeckt und operiert. Aufgrund der Lage konnte nicht sehr radikal operiert werden. Nun wurde im MRT ein Rezidiv im Bereich der letzten OP entdeckt. Im Befund liest sich das so: "Kranial und medial daran unmittelbar angrenzend mit breitem Kontakt zum Rektum zeigt sich eine im Verlauf gering größenprogrediente (VU bis max. 5mm, aktuelle Untersuchung bis max. 9mm) T2 inhomogen hyperintense, T1 hypointense, nicht messbar diffusionsrestringierte zentral nicht, peripher vermehrt KM-anreichernde Raumforderung."

Wäre das mit dem CyberKnife behandelbar?

Danke für Ihre Antwort.
MfG
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 08. November 2017 um 12:46
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrter Herr J,


Aufgrund des engen Kontakt des zum Rektum sehen wir leider keine Möglichkeit einer radiologischen Therapie in dieser Situation.

Trotzdem alles Gute für die weiteren Behandlungsschritte mit freundlichen Grüßen


Alexander Muacevic
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Anonymer Nutzer
Am 06. November 2017 um 07:48
Von Anonymer Nutzer
Sehr geehrte Damen und Herren,
danke für die Möglichkeit der Anfrage.
Ich habe eine Hirnmetastase links ca 1.6 cm im direkten Bereich des Bewegungszentrums. (leichte Einschränkung der rechten Hand (Feinmotorik). Nach einmaliger Bestrahlung mit 26 GY ging der Tumor zurück und scheint jetzt wieder zu wachsen. Die Schwellung wird mit Cortision behandelt.
Ist eine erneute Bestrahlung eventuell genauere Bestrahlung mit dem Cyberknife möglich ?
Mit freundlichen Grüßen
Waffenschmid
Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Am 06. November 2017 um 12:56
Von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Sehr geehrter Herr W,

Diese Situation sollten Sie am besten mit den Kollegen der behandelnden Einheit diskutieren. Im wesentlichen muss genau geklärt werden ob es sich hierbei tatsächlich um ein Rezidiv Wachstum handelt oder ob eine sogenannte Strahlenreaktion vorliegt. Falls die behandelte Dosis tatsächlich 26 Gy war, wurde bereits mit einer sehr hohen Dosis in diesem Bereich gearbeitet.

Mit freundlichen Grüßen, AM
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