So funktioniert das Cyberknife

Das Cyberknife System ist eine neue, revolutionäre Erfindung im Bereich der Medizin - es kombiniert die drei innovativen Entwicklungen der medizinischen Hochtechnologie:

1. Präzisionsrobotik

2. Bildortungssystem

3. Atmungskompensation

Dank dieser einzigartigen Technologie können gut abgrenzbare Tumore im Bereich des Gehirnes, Rückenmarks, der Wirbelsäule, Lunge, Leber und Niere oder Prostata präzise und effektiv behandelt werden. Im Gegensatz zu der herkömmlichen Strahlentherapie wird eine Radiochirurgie-Behandlung als spezielle Form der Strahlentherapie meist einmalig oder in einzelnen Fällen in bis zu fünf Sitzungen durchgeführt. 

Cyberknife Gerät M6 Muenchen

1. Präzisionsrobotik

Die erste Innovation besteht in einem besonders leichten und kompaktem Bestrahlungsgerät, welches an einem Roboterarm befestigt ist. Der auch in der Automobilindustrie angewandte Präzisionsroboter kann sich in sechs Freiheitsgraden bewegen.

Dadurch können alle Körperregionen für eine optimale Behandlung problemlos erreicht werden. Das System ist somit deutlich flexibler und damit effektiver in der Handhabung als konventionelle Geräte.

2. Bildortungssystem

Die zweite Entwicklung besteht in einem computergesteuerten Bildortungssystem. Mit dieser Technologie kann das Cyberknife den Tumor während der gesamten Behandlung orten und kleinere Patientenbewegungen automatisch ausgleichen.

Damit entfällt die Notwendigkeit, einen Rahmen am Kopf des Patienten zu befestigten, den Körper zu fixieren oder eine Narkose durchzuführen, wie es bei herkömmlichen Systemen erforderlich ist.

3. Atmungskompensation

Die dritte technische Spezialität besteht in der Möglichkeit, atembeweglichen Tumoren mit dem Behandlungsstrahl punktgenau zu folgen. Lungen-, Leber- und Nierentumore können sich mit dem Ein- und Ausatmen mehrere Zentimeter bewegen, was eine präzise Bestrahlung erschwert. Bei konventionellen Bestrahlungsverfahren wird daher die Atembewegung durch spezielle Fixierungsmaßnahmen eingeschränkt und zusätzlich ein vergrößerter "Sicherheitsbereich" bestrahlt, der auch gesundes Gewebe enthält. Noch radikalere Methoden sehen sogar vor, den Patienten während der Behandlung in einen künstlichen Atemstillstand zu versetzen.

Auf diese belastenden Maßnahmen ist das Cyberknife nicht angewiesen: Die äußere Atembewegung wird während der Behandlung über eine 3D-Kamera erfasst und mit der internen Tumorposition abgeglichen. Risikoarm und schonend folgt der Roboterkopf der Atmung und platziert die Strahlung exakt im Tumor - das Cyberknife "atmet" mit.

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