Akustikusneurinom

Cyberknife Behandlung in München

Das Münchner Zentrum hat bereits über 1.500 Patienten mit Akustikusneurinomen behandelt und bietet daher umfassende radiochirurgische Erfahrungen bei dieser Erkrankung.

Die Behandlungsindikation wird in enger Abstimmung mit den Kollegen der Neurochirurgischen Universitätsklink gestellt. Im Einzelfall wird dabei entschieden, ob eine Cyberknife Behandlung, eine Operation oder ggf. auch eine kombinierte Therapie die beste und sicherste Therapieoption zur Behandlung ist.

Mit den Informationen auf dieser Seite soll das Krankheitsbild Akustikusneurinom und dessen Therapiemöglichkeiten aufgezeigt werden.

Hier ein Beispiel einer Cyberknife-Behandlung mit 6-Jahres-Verlauf:

Prof. Dr. med. Alexander Muacevic
Radiochirurg - Neurochirurg

Dr. med. Alfred Haidenberger
Facharzt für Radioonkologie

Dr. med. Markus Kufeld
Radiochirurg - Neurochirurg

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Das Akustikusneurinom ist eine von den Zellen der Nervenscheide (Schwann-Scheide) ausgehende gutartige Nervenfasergeschwulst. Betroffen sind vor allem die Nervenfasern des Hör- und Gleichgewichtsnerven (Nervus vestibulocochlearis; VIII. Hirnnerv), die die Verbindung zwischen Innenohr und Gehirn herstellen.

Die medizinisch korrekte Bezeichnung dieser Erkrankung lautet Vestibularisschwannom, da besonders der vestibuläre Anteil der Hör- und Gleichgewichtsnerven befallen ist. Die Krankheit hat ihren Ursprung in den sogenannten Schwann-Zellen, die die Hülle (Myelinscheide) der peripheren Nervenfasern bilden. Akustikusneurinome sind gutartige Tumore, die keine Metastasen (Tochtergeschwülste) bilden und somit keine anderen Organe und Systeme befallen.

Die Ursachen für die Entwicklung von Akustikusneurinomen sind unbekannt, aber eine Verbindung zwischen der seltenen Erbkrankeit "Neurofibromatose" (eine genetische Erkrankung) und dem Akustikusneurinom sind dokumentiert. Wenn das Akustikusneurinom mit der Recklinghausen-Krankheit (Typ-1-Neurofibromatose) einhergeht, entwickelt sich in der Regel ein einseitiges Akustikusneurinom.

Patienten, die an Typ-2-Neurofibromatose leiden, haben meistens beidseitige Akustikusneurinome. Diese gutartigen Tumore treten selten auf und machen 6 % aller primären intrakraniellen Hirntumore aus. Akustikusneurinome entstehen im Bereich der Schädelbasis und wachsen langsam über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

Die Symptome können unterschiedlich sein und hängen von der Größe des Tumors und von dem betroffenen Hirnnerv ab. Zu den häufigsten Anzeichen eines Akustikusneurinoms gehören:

  • Hörminderung und Hörsturze
  • Drehschwindel (Vertigo), kann mit Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen einher gehen
  • Tinnitus (von den Betroffenen subjektiv wahrgenommenes Rauschen, Klingeln oder Pfeifen in den Ohren) – tritt in rund 80 % der Fälle auf.

Zu den seltenen und unspezifischen Symptomen gehören:

  • Einschränkung der Sprachwahrnehmung
  • Kopfschmerzen, besonders morgens beim Aufwachen, bei Husten, Niesen und Erbrechen.
  • Lähmung der Gesichtsmuskulatur und im Bereich der Ohren.

Tumore, die eine bestimmte Größe erreicht haben, können auch andere Hirnnerven in Mitleidenschaft ziehen und somit verschiedene Symptome hervorrufen. Wenn der VII. Hirnnerv (Nervus facialis) beeinträchtigt ist, treten in der Regel eine Lähmung der Gesichtsmuskulatur, vorübergehende Sehstörungen und eine Störung der Tränendrüsensekretion auf. 
Die Beeinträchtigung des V. Hirnnervs (Nervus trigeminus) führt unter anderem zu Gefühlsstörungen im Gesicht.

Schluckbeschwerden können dann auftreten, wenn der IX. (Nervus glossopharyngeus) und der X. (Nervus vagus) Hirnnerv betroffen sind. Der Tumor drückt bei weiterer Größenzunahme nicht nur auf  benachbarte Hirnnerven, sondern auch auf den Hirnstamm, was den Hirndruck erhöht und zu Erbrechen, Kopfschmerzen und im Extremfall sogar zu Bewusstlosigkeit führen kann.

Die meisten Akustikusneurinome werden heute im Rahmen von Schwindelanfällen, akuten Hörstörungen oder als Zufallsbefunde im Rahmen einer Kernspintomographie des Schädels (z.B. bei Kopfschmerzen) diagnostiziert. Die Familienanamnese ist wichtig im Falle von familiärer Belastung mit Neurofibromatose.

Wenn die Magnetresonanztomographie korrekt durchgeführt wird, können Tumore mit einem Durchmesser von 1-2 mm ausfindig gemacht werden. 

Andere Untersuchungsmethoden sind:

  • die Hörfunktionsmessung (Audiometrie)
  • akustisch evozierte Potenziale (medizinisch, objektive Messmethode)
  • Verfahren zur Untersuchung der kalorischen Erregbarkeit der Gleichgewichtsorgane.

Die bestehenden drei verschiedenen therapeutischen Ansätze zur Behandlung des Akustikusneurinoms sind:

  • die mikrochirurgische Tumorentfernung
  • die Bestrahlung (Radiochirurgie, z.B. Cyberknife)
  • die Verlaufskontrolle mit regelmäßiger Magnetresonanztomographie-Untersuchung.

Informationen zur Radiochirurgie (z.B. Cyberknife) des Akustikusneurinoms finden sich auch auf der Seite der Interessensgemeinschaft Akustikusneurinom (Interessengemeinschaft Betroffener und Interessierter)

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