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Medical Tribune 11/2007

Medical Tribune 11/2007

Medical Tribune Nr. 6/November 2007, Onkologie - Hämatologie

Die Roboter kommen: Op. ohne Skalpell
Radiochirurgisch gegen inoperable Tumoren
www.medical-tribune.de

Deutsche Chirurgen bekommen Konkurrenz: Ein Roboter in München
entfernt selbst schwer zugängliche Tumoren schmerzfrei und ambulant.
Das sogenannte Cyberknife nutzt die präzisen Bewegungen eines
Roboterarms, um ein Krebsgeschwür aus über hundert Richtungen zu bestrahlen. Dem Patienten wird weder einen Rahmen aufgesetzt noch muss er seine Atmung kontrollieren.

Im Gegenteil: Der Roboter atmet und bewegt sich mit – ständig kontrolliert
von mehreren Röntgen- und Infrarot-Kameras. Zu den Einsatzgebieten
des Geräts zählen Gehirn, Wirbelsäule, Lunge und Leber. Die
Erfinder des Cyberknifes wollen das System jedoch noch für weitere
Organe fit machen. Neben onkologischen Therapien haben sie dabei
auch kardiologische und funktionelle Störungen im Visier. Grundsätzlich
ist jeder Bereich, der bislang der Chirurgie vorbehalten war, ein
mögliches Betätigungsfeld für die Roboter, lautet die Devise.

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